Die VTZ hat für gesellschaftliches Engagement vom Deutschen Olympischen Sportbund die Auszeichnung „Sterne des Sports“ in Bronze erhalten. Berichte zur Auszeichnung finden Sie im Folgenden.

Bericht "Sterne des Sports" von Thomas Brunner

Für gesellschaftliches Engagement in Sportvereinen verleihen der Deutsche Olympische Sportbund und die Volksbanken/Raiffeisenbanken „Sterne des Sports“, es ist Deutschlands wichtigster Wettbewerb im Breitensport. Die VT Zweibrücken haben sich an der diesjährigen Aktion erfolgreich beteiligt, Zweibrückens größter Verein wurde auf der regionalen Ebene mit dem bronzenen Stern ausgezeichnet.

Der VR-Bank-Vorsitzende Paul Heim überreicht die Auszeichnung am Donnerstag, 16. August in Pirmasens, in Empfang nehmen wird sie Steffi Urbschat, die stellvertretende VTZ-Vorsitzende. Mit der Auszeichnung in Bronze ist die Vereinigte Turnerschaft für den nächsten Wettbewerb auf Landesebene qualifiziert, wo es um den silbernen Stern geht, auf Bundesebene wird dann der goldene verliehen.

Im vergangenen Jahr hatte sich die Turnerschaft erstmals beworben, damals gab es für das Vereinsangebot im Bereich „Senioren- und Gesundheitssport“ zwar keinen Stern, aber 500 Euro Preisgeld. Am aktuellen Wettbewerb nahm die VTZ unter dem Titel „Euere Gesundheit mit uns“ mit der gleichen Thematik teil, überzeugte die Juroren und kann sich bald den bronzenen Stern an die imaginäre Vereinsbrust heften. „Für uns ist das eine Bestätigung, dass wir auf der richtigen Schiene sind“, freut sich die VTZ-Vorsitzende Gisela Alt. Im Bereich des Senioren- und Gesundheitssports biete der Verein rund 40 Kurse an, dieses breite Spektrum habe bei der Stern-Vergabe die Juroren überzeugt. Auch, dass die VT Zweibrücken am Welthirntumortag am 9. Juni gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Homburg den Aktionstag „Sport für Menschen mit Krebs“ durchgeführt habe, dürfte laut Alt bei der Bewertung eine ganz entscheidende Rolle gespielt haben. Der Sportbund Pfalz hat die Auszeichnung an die VTZ wohlwollend zur Kenntnis genommen . Eine solche Würdigung eines pfälzischen Vereins werde natürlich gerne gesehen. Wen der Sportbund im September gerne sehen wird, ist Karl-Otto Benoit von der VTZ, der ebenfalls als Referent am Aktionstag beteiligt war. Das hatte offensichtlich einen gewissen „Reklameeffekt“, wie Alt es ausdrückt. „Zu einer Fortbildung des Sportbunds am 22.9. in Kaiserslautern zum Thema Seniorensport hat man ihn als Referenten eingeladen mit dem Workshop Sturzprophylaxe “, erzählt sie.

KOLUMNE vom Pfälzischen Merkur vom 1. AUGUST 2018: Anerkennung für tolles Engagement

Nicht immer ist der Sprung aufs Podest das wichtigste. Nicht immer muss der Leistungsgedanke im Sport im Mittelpunkt stehen. Gerade für kranke Menschen kann die positive Wirkung von Bewegung, das soziale Miteinander wertvoll sein. 

Die VTZ Zweibrücken sieht sich unter diesem Gesichtspunkt in der Pflicht, neben dem Leistungsangebot einen Schwerpunkt im Gesundheitsbereich zu setzen. Das wird nun belohnt. Nach Platz zwei im Vorjahr wurde die VTZ nun mit dem "Stern des Sports" in Bronze ausgezeichnet. Ausschlaggebend für den mit 1000 Euro dotierten Sieg auf regionaler Ebene bei der gemeinsamen Aktion des Deutsehen Olympischen Sportbunds sowie der Volks- und Raiffeisenbanken war der erfolgreiche zweite Aktionstag "Sport für Menschen mit Krebs", den die VTZ in Kooperation mit der Uniklinik Homburg durchführt. Über 120 Teilnehmer, einer sogar aus Stuttgart, waren dabei, erklärt die VTZ- Vorsitzende Gisela Alt stolz. "Solche Momente sind die Arbeit wert, die sich ja nicht Mal eben mit dem kleinen Finger macht." Wenn der Aktionstag in diesem Jahr auch in den Mittelpunkt gerückt ist, so sind dem Verein die regelmäßigen Gesundheitskurse - über 50 wöchentlich - doch ebenso wichtig. Die stets erweiterte Palette reicht von Reha und Prävention bis hin zu Angeboten für spezielle Krankheiten wie Lungengymnastik, Herz- und Osteoporose-Gruppen sowie die Sport-Krebsnachsorge, die seit 29 Jahren besteht. Die Nachhaltigkeit und die Resonanz sprechen für sich. Das wichtigste, was der Verein mit seinen speziell ausgebildeten Übungsleitern neben der Bewegung bietet, "ist die Gruppendynamik und die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen". 

Die VTZ marschiert als Vorbild voran. Ähnlich wie die VB Zweibrücken und der TuS Wattweiler, die 2014 beziehungsweise 2017 für ihre Inklusions- und Integrationsprojekte den ersten Platz belegten. "Es ist toll, dass das honoriert wird und die Leute sehen, dass sich die Arbeit lohnt", betont Alt. Wenn es Ehrenamtlichen und Verantwortlichen in ihrem Tun auch nicht um Auszeichnungen geht, ist der Stern des Sports doch eine tolle Anerkennung für das herausragende soziale Engagement. 

SVENJA HOFER

   

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